Der Bergamasker Hirtenhund

Der Bergamasker Hirtenhund

Ist eine alte italienische Rasse (pastore delle alpi), welche seit Jahrhunderten in der gesamten südöstlichen Alpenregion beheimatet ist. Der grösste Bestand ist aber nach wie vor im Gebiet von Bergamo zu finden. Dank seiner Ausdauer, Wachsamkeit und Intelligenz wird er auch heute noch in der Schafzucht zur Bewachung der Herden eingesetzt.

Bergamasker Hirtenhund
Bergamasker Hirtenhund


Er ist aber nicht nur ein aussergewöhnliches "Arbeitstier". Dank seinem einmaligen Charakter, seiner Ausgeglichenheit und Kinderfreundlichkeit lässt er sich auch problemlos in eine Familie intergieren, geht mit dem Menschen eine enge Bindung ein und ist nur dann ganz glücklich, wenn er voll am Familienleben teilhaben kann.

Zwingerhaltung ist nichts für ihn! Auf ausgedehnten Wanderungen in Berg und Tal, aber auch bei sportlichen Betätigungen wie velofahren, joggen, etc. ist er immer ein begeisterter Begleiter. (Mehr über den Bergamasker als PDF ; der Rassestandard als link)

Der Bergamasker ist ein kräftiger, mittelgrosser, quadratisch gebauter Hund mit langem, wetterfesten Fell. Die vorderen Körperpartien bestehen aus rauherem Deckhaar (Ziegenhaar) im hinteren Körperbereich dominieren Unterhaar und Wolle. Wird es nicht gekämmt beginnen sich nach ungefähr einem Jahr die typischen Zotteln zu bilden.

Die Fellfarben variieren von grau, schwarz, gefleckt und isabell. Die Augenfarbe ist meistens braun, bei merle-Hunden können auch ganz oder teilweise blau gefärbe Augen vorkommen.

Der Bergamasker braucht eine konsequente Erziehung die aber keinesfalls mit Härte erzwungen werden darf, sondern liebevoll und spielerisch erfolgen muss. Lesen Sie auch über Hunde kleiner Rassen.